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Bericht zur weltweiten Olivenölproduktion 2017/18

Die Olivenölproduktion im Erntejahr 2017/18 hat sich bezogen auf alle weltweit Olivenöl produzierenden Länder im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2016/17 erholt, aber nicht mehr die Produktionsmenge der Ernte 2015/16 erreicht.

Grundsätzlich ist ein Aufatmen in der Branche zu verspüren. Die Erzeuger und Händler freuen sich über die produzierte Menge, die leicht gesunkenen Preise und vor allem über die ausgezeichnete Qualität des Jahrgangs 2017/18. Insbesondere in Italien spricht man von einem Jahrgang außergewöhnlich guter Qualität. Dies liegt vor allem daran, dass die Oliven weder von der Olivenfliege noch von anderen Plagen und Krankheiten befallen wurden. Außerdem hat die im Sommer und Herbst vorherrschende Trockenheit zu einer erhöhten Polyphenolproduktion geführt, wodurch die Oliven intensiver und widerstandsfähiger geworden sind.

Anlass zur Sorge gibt es dennoch, denn die Olivenölproduktion läuft in Zyklen ab, d.h. auf ein starkes Produktionsjahr folgt immer ein schwächeres Jahr, unabhängig von Befall mit Plagen oder Krankheiten.

Hier ein Überblick über die Produktionsmengen (in 1.000 t) der vergangenen Jahre 2013/14 - 3.252, 2014/16 - 2.452, 2015/16 - 3.176, 2016/17 - 2.539, 2017/18 - 2.894. Quelle: International Olive Oil Council

Wie man erkennen kann, hätte in diesem Jahr die Produktionsmenge um bis zu 300.000 t, etwa die produzierte Menge Italiens, höher ausfallen können. Dieses vermeintlich starke Produktionsjahr ist demnach etwa 10% unterhalb der Produktionsmengen vergangenener vergleichbarer Jahre geblieben.

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