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Italienisches Olivenöl aus Ligurien

Der Anbau von Olivenbäumen hat in Ligurien eine lange Tradition. Olivenbäume sind ein fester Bestandteil der ligurischen Kultur. Die Olivenöl-Produktion der norditalienischen Region macht zwar nur etwa 1% der gesamten italienischen Olivenöl-Produktion aus, aber aufgrund der Eigenschaften der Taggiasca Olive, die ausschließlich in Ligurien angebaut wird, sind ligurische Olivenöle auch weit über die Grenzen der Region hinaus beliebt und begehrt. Die Taggiasca Olive wurde zwischen dem 3. und 4. Jh von den Benedektiner Mönchen in Ligurien eingeführt. Weitere in Ligurien verbreitete Sorten sind Razzola und Pignola im Osten der Region. Einen Namen als wichtiger Umschlagplatz für Olivenöl hat sich vor allem die Stadt Imperia bereits seit dem 19. Jh. gemacht. Hier kamen Meldungen aus dem ganzen Mittelmeerraum über die Produktion, auch von der kleinsten Mühle, an. Zu dieser Zeit gab es noch kein natives Olivenöl extra, sondern lediglich Olivenöl, vornehmlich sogar nur Lampant-Öl. Lampant-Öl eignet sich nicht zum Verzehr, sondern es wird verbrannt und zur Beleuchtung genutzt. Die ursprüngliche Nutzung von Olivenöl war nicht für den Verzehr vorgesehen, sondern eben zur Beleuchtung von Städten. Ligurische Familien gehörten auch zu den Ersten, die anfingen Olivenöl nach Übersee zu verkaufen.

  • Anbaufläche: 15.760 Hektar
  • Regionale Produktion: 5.755 Tonnen
  • Olivenmühlen: 145

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